DFG fördert wissenschaftlichen Nachwuchs an der TU Ilmenau weiter

Das Graduiertenkolleg 3D-Nano-Fab an der Technischen Universität Ilmenau wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein weiteres Mal gefördert. Mit den 5,5 Millionen Euro, die die bedeutendste deutsche Einrichtung zur Forschungsförderung dem Graduiertenkolleg für eine zweite Förderperiode bewilligte, kann die TU Ilmenau ihre erfolgreiche Forschung und ihre Nachwuchsförderung im Bereich der Nanofabrikation nun weitere viereinhalb Jahre fortsetzen. Die Fachkräfte, die das Graduiertenkolleg hervorbringt, helfen, die immer größer werdenden technischen Herausforderungen in der Produktion durch die zunehmende Verkleinerung von Strukturen auf Größen bis zu unter 10 Nanometern zu bewältigen.

Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau (Bild: TUI)

Seit 2017 bietet das interdisziplinäre Graduiertenkolleg „Spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen“ (3D-NanoFab) jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm spezialisierte Spitzenforschung zu betreiben und auf höchstem Niveau zu promovieren. Wenn das Kolleg im Jahr 2026 ausläuft, werden insgesamt 39 junge Doktorandinnen und Doktoranden aus der ganzen Welt an der TU Ilmenau zu Experten in der Nanofabrikation ausgebildet worden sein.

Im Rahmen dieses strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramms werden die jungen Wissenschaftler in drei hochspezialisierten Forschungsbereichen eingesetzt: der Entwicklung von Verfahren zur Produktion im Nanometerbereich, der Steuerung und Regelung von Fabrikationsmaschinen für die hochpräzise Positionierung von Bearbeitungswerkzeugen und der messtechnischen Absicherung der Fertigungsergebnisse. All diese Forschungsteilprojekte verfolgen ein Ziel: spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikationstechniken in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen.

Mithilfe neuer, selbstentwickelter Techniken und Verfahren erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Ilmenau innovative Methoden zur Herstellung zwei- und dreidimensionaler Strukturen bis in den atomaren Maßstab. Indem hochpräzise Nanopositionier- und Nanomessmaschinen auf der Basis Ilmenauer Technologien sich modernste Nanofabrikationstechniken zu Nutze machen, entstehen in den Bereichen Elektronik, Optik und Sensorik verschiedenste zukunftsweisende Anwendungen – für den Einsatz zum Beispiel in der Medizin, der Energie- und Umwelttechnik oder der Biologie.

www.tu-ilmenau.de/

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