Drohnentechnologie trifft manuelles Löten

„Drohnen sind dann sicher und zuverlässig, wenn unter anderem alle Bauteile richtig verlötet sind“, startete Jörg Nolte, Produktmanager Lötwerkzeuge, Rework- und Inspektionssysteme, seinen Einführungsvortrag anlässlich der beiden Workshops zum manuellen Löten an der Universität Zielona Gora in Polen und an der TU in Chemnitz. Die Idee für diese beiden Workshops wurde während der Internationalen Jahrestagung von CURPAS im Sommer 2018 geboren, an der Nolte erstmalig vor Drohnenexperten über Lötstellen referierte.

„Mit Herrn Nolte haben wir von Beginn an das Thema Elektronik bei unbemannten Systemen diskutiert. Entlang der von uns definierten Wertschöpfungskette steht der Bau des UAS ganz am Anfang. Da wir als CURPAS unsere Aufgabe darin sehen, Experten verschiedener Disziplinen an einen Tisch zu bringen, war für uns klar, dass wir die Expertise von Herrn Nolte und Ersa für unsere Mitglieder in den Verein einbringen wollen, um so auch einen Knowhow-Transfer an die nächste Generation von Ingenieuren zu gewährleisten.“, erklärt Dr. Christina Eisenberg, Schatzmeisterin und Netzwerkmanagerin GRW-Netzwerk CURPAS.

Drohnen treffen auf Lötstellen (Quelle: Ersa)

Sowohl in Zielona Gora (Polen) als auch an der TU Chemnitz nahmen mehr als 30 Studierende aus unterschiedlichen technischen Studiengängen an den Workshops teil. Diese bestanden aus einem Präsentationsteil, in dem Manfred Wolff, Lötspezialist von Ersa, detailliert über die Elektronikproduktion und insbesondere über die Wichtigkeit von Lötstellen referierte. In einem zweiten Referat erhielten die Teilnehmer in die Einsatzgebiete von Drohnen einen Einblick, der in Polen mit einer Flugvorführung der Feuerwehr Zielona Gora abgeschlossen wurde.

An der TU Chemnitz stellte der deutsche Drohnenhersteller Tholeg Robotics, Mitglied im CURPAS e.V., seine Drohne für Polizei- und Feuerwehreinsätze vor und stand den Studierenden Rede und Antwort über Flugzeiten, Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen. Abgeschlossen wurde der Workshop mit einer Live-Demonstration im manuellen Löten, welches im Nachgang auch von den Studierenden selbst an Ersa-Lötwerkzeugen ausprobiert werden durfte. Darüber hinaus konnten in Polen als auch in Deutschland die Studierenden je einen Lotstation von Ersa gewinnen.

„Drohnen sind fliegende Roboter, die vollgestopft sind mit Elektronik. Wir möchten die Studierenden in den Workshops sensibilisieren, wie wichtig hier die Elektronik ist und auf was sie achten müssen, wenn es um deren Entwicklung geht. Unbemannte System werden viele Aufgaben in der Zukunft übernehmen und viele der Workshop-Teilnehmer werden in diesen Bereichen arbeiten. Daher führten wir mit CURPAS diese Veranstaltungen durch, da wir unser Knowhow mit den zukünftigen Entwicklern solcher Systeme teilen möchten,“ so Nolte im Anschluss an den Workshop in Chemnitz. Eisenberg fügt dem hinzu:“ Wir haben diese beiden Veranstaltungen als Piloten für weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Ersa gesehen. Die Teilnehmeranzahl gibt uns beiden recht und ich war überrascht, wie viele junge Frauen an den Workshops teilgenommen haben. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir die Zusammenarbeit in dieser Richtung intensivieren werden. Wichtig ist dabei auch, dass ein Bezug zu realen Anwendungen hergestellt wird. Aus diesem Grund haben wir auch Anwender und Drohnenhersteller in die Veranstaltungen eingebunden.“

kurztersa.de

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