Elektroindustrie in Mitteldeutschland mit hohem Umsatzplus

ZVEI: 14 Prozent Wachstum gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum erzielten die 574 Betriebe der Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im ersten Halbjahr 2015. Der Umsatz legte um eine knappe halbe Milliarde auf rund sieben Milliarden Euro zu.

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Die Wartburg – Wahrzeichen Thüringens

„Die hohe Wachstumsrate ist erfreulich, aber angesichts einer teils sehr unterschiedlichen Entwicklung in den einzelnen Fachbereichen und Unternehmen zu relativieren“, erklärte Ute Poerschke, Vorstandsvorsitzende der ZVEI-Landesstelle Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, im Vorfeld der Halbleitermesse Semicon in Dresden. „Derzeit lasten die schlechteren Wirtschaftsmeldungen aus China und anderen Schwellenländern auf der Stimmung in den Unternehmen. Wir rechnen mit einer Verlangsamung des Wachstums im zweiten Halbjahr.“

Während die Hersteller elektronischer und optischer Erzeugnisse aufgrund einer hohen Auslandsnachfrage ein Plus von 22 Prozent verbuchten, lag die Umsatzsteigerung bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen bei drei Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten in der Elektroindustrie in den drei Bundesländern hat sich seit Juni 2014 um 1.350 auf 65.300 Beschäftigte erhöht. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind damit elf Prozent aller Industriebeschäftigten in der Elektroindustrie tätig. Mit 530 Millionen Euro pro Jahr bringt die Elektroindustrie 47 Prozent der gesamten Industrie-Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in den drei Bundesländern auf.

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