Elektroindustrie startet mit drei Prozent Produktionswachstum

Deutliche Zuwächse bei Produktion, Umsatz und Auftragseingängen im Januar und Februar lassen die Elektroindustrie optimistisch ins Jahr 2018 blicken. „Die bereits sehr gute Geschäftsentwicklung des vergangenen Rekordjahres hat sich weiter beschleunigt. Die Elektroindustrie zeigt sich in exzellenter Verfassung, ihre Produkte werden weltweit stark nachgefragt“, betont ZVEI-Präsident Michael Ziesemer.

„An unserer eher konservativ formulierten Prognose von drei Prozent realem Produktionswachstum vom Jahresanfang halten wir dennoch fest. Wachsende Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, sind ein unkalkulierbares Risiko für die Weltwirtschaft.“

Die USA und China sind für die deutsche Elektroindustrie die beiden größten Export-Absatzmärkte. Das Elektrohandelsvolumen mit beiden Ländern betrug 2017 zusammengenommen 95 Milliarden Euro und damit knapp die Hälfte des Handelsvolumens mit allen Ländern Europas.

„Die potenziellen Auswirkungen eines Handelskriegs können uns nicht kaltlassen“, zeigt sich Ziesemer besorgt. „Unsere Unternehmen würden die Folgen schnell zu spüren bekommen.“ An die Bundesregierung appelliert er, alles daran zu setzen, dass die liberale, regelbasierte Welthandelsordnung aufrechterhalten wird. „Die Welthandelsorganisation WTO verdient es, in der angespannten Lage gestärkt zu werden. Multilaterale Mechanismen sind besser geeignet, Handelskonflikte zu lösen, als unkalkulierbare Muskelspiele.“

2017 stiegen die nominalen Erlöse, die auch Dienstleistungen und Software einschließen, auf einen neuen Höchststand von 192 Milliarden Euro. Für 2018 rechnet der ZVEI mit einer Steigerung um fünf Milliarden auf 197 Milliarden Euro. Die Branche beschäftigt derzeit 872.000 Menschen im Inland. Im vergangenen Jahr wurden 21.000 Arbeitsplätze neu geschaffen.

Daten, Zahlen, Fakten

zvei.org

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