Globalfoundries will 1 Mrd. EUR in Dresden investieren

Globalfoundries will sein Halbleiterwerk in Dresden stark ausbauen und plant, die Produktionskapazität in Europas größer Chipfabrik von 400.000 bis auf eine Million Siliziumscheiben (Wafer) pro Jahr zu erhöhen.

Manfred Horstmann (Bild: Globalfoundries)

In den letzten Jahren hatte Globalfoundries mit Auslastungsproblemen zu kämpfen, doch die akut stark gestiegene Chipnachfrage ließ im vergangenen Quartal den Standort Dresden erstmals seit langem wieder unter Vollast laufen. Diesen Schwung möchte das Unternehmen mitnehmen und hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 die Produktionsmenge mehr als zu verdoppeln.

Manfred Horstmann, Geschäftsführer von Globalfoundries, erklärt: „Es läuft wieder sehr gut für den Standort. Die Schwächeperiode, die wir vor einigen Jahren hatten, ist überwunden. Wir haben unser Produktportfolio, das ursprünglich nur aus Mikroprozessoren bestand, deutlich ausgeweitet. Das zahlt sich mehr und mehr aus. Wir stellen jetzt beispielsweise auch Audio-Wandler für Handys her, Treiber-Chips für die Oled-Bildschirme von Smartphones, Elektronik für Spracherkennungssysteme und gerade für Consumer- und Autoelektronik bekommen wir immer mehr Aufträge. “

Wie viele neue Arbeitsplätze dabei entstehen sollen, ist derzeit noch unklar. Finanziert werden soll die Expansion in erster Linie durch Investitionen der Konzernmutter. Aber man rechnet bei Globalfoundries auch mit Fördergeldern im Rahmen eines europaweiten IPCEI**-Projekts. „Denn es geht letztendlich darum, Europas digitale Souveränität deutlich zu stärken,“ sagt Horstmann.

globalfoundriesdresden.com

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