Positive Aussichten am Markt für Sicherheitselektronik

Die positive Entwicklung im Markt für Sicherheitstechnik setzt sich auch 2021 fort: Nach einem Umsatzplus von 1,6 Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, schätzt die Branche die Geschäftslage aktuell überwiegend als gut ein. Das ergab eine Geschäftsklimaumfrage, die der ZVEI im Oktober 2021 durchgeführt hat. Befragt wurden Hersteller sowie Errichter und Planer der elektronischen Sicherheitstechnik. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen erwarteten für das nächste halbe Jahr eine gleichbleibende oder sogar günstigere Geschäftslage.

(Bild: Stockfoto)

Klimaschutz und Renovierungswelle im Gebäudesektor sind auch für die Hersteller von elektronischer Sicherheitstechnik ein wichtiges Thema. So kommen derzeit noch viele Gebäude – vor allem im Bestand – der in den Landesbauordnungen gestellten Forderung nach einer Öffnung am Schachtkopf mit einer simplen permanenten Öffnung nach. Dies hat zur Folge, dass dauerhaft geheizte oder gekühlte Luft verloren geht. Zudem wird es schwieriger, der Luftdichtheitsprüfung, wie sie im Gebäudeenergiegesetz (GEG) definiert wird, standzuhalten.

Dabei könnten bereits bestehende Lösungen helfen, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren: „Systeme zur Aufzugsschachtbe- und -entlüftung bzw. Rauchableitung helfen hier weiter. Sie verschließen die Permanentöffnung und öffnen diese je nach Bedarf im Brandfall oder im Regelbetrieb. So ergibt sich in Deutschland ein jährliches Einsparpotenzial von ca. zwei Millionen Tonnen CO2“, erklärt Dirk Dingfelder, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit. Ganz aktuell wurden solche Systeme als förderfähige Umfeldmaßnahme in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) aufgenommen.

zvei.org

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