Österreichischer EMS Ginzinger trotzt Corona-Krise und fertigt weiter

Ginzinger electronic systems hat in einer Krisensitzung beschlossen, den Entwicklungs- und Produktionsbetrieb trotz Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten, um für seine Kunden weiterhin lieferfähig zu sein.

(Qielle: albrecht.to)

Im Umfeld der aktuellen Corona-Pandemie und der von der österreichischen Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen hat Ginzinger electronic systems seine betriebliche Organisation umgestellt, um Kunden auch weiterhin ohne Unterbrechung beliefern und unterstützen zu können. Durch gezielte Vorsorgemaßnahmen kann der Entwicklungs- und Produktionsbetrieb in den nächsten Wochen aufrecht erhalten werden.

Seit Montag, dem 16. März 2020 ist in Österreich alles anders: Restaurants bleiben geschlossen, Veranstaltungen sind bereits längere Zeit gänzlich abgesagt. Im Wesentlichen gibt es laut österreichischer Bundesregierung für Bürger nur noch drei Gründe, dass Haus zu verlassen: Um den Arbeitsplatz zu erreichen (wenn Homeoffice nicht möglich ist), um notwendige Besorgungen zu machen und um anderen zu helfen, die Hilfe benötigen.

Diese Information vom Freitag, 13. März 2020, veranlasste die Geschäftsleitung von Ginzinger electronic systems dazu, den Betrieb am Montag, den 16. März 2020 für einen Tag zu schließen. In einer Krisensitzung wurde vom Management gemeinsam das weitere Vorgehen besprochen.

Oberste Prämisse bei der Festlegung der Maßnahmen war es, trotz der Krise weiter für die Kunden erreichbar zu sein, sie möglichst ohne Unterbrechung beliefern und unterstützen zu können. Aus diesem Grund wurde die Organisation bei Ginzinger electronic systems umgestellt. In Maßnahmen gesprochen bedeutet dies:
•    Umstellung auf Home Office für alle Bereiche, in denen das möglich ist
(Entwicklung, Kundenbetreuung, Verwaltung,…)
•    Einfache und schnelle Möglichkeit, Videokonferenzen für Meetings und Teambesprechungen einzuberufen
•    Umorganisation der Produktion, um direkte persönliche Kontakte der werktätigen Belegschaft zu minimieren.
•    Laufende Abstimmung mit den Lieferanten, um sofort auf potentielle Engpässe zu reagieren.
•    Klare Hygienerichtlinien und Zugangsbeschränkungen für die drei Ginzinger Standorte.

Alle bekannten Ansprechpartner sind auch in der derzeitigen Situation wie gewohnt unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar. Ein wesentlicher Punkt in der Organisation des Betriebes ist die Umstellung auf nicht überlappenden Schicht-Betrieb.

Ziel dieser Maßnahme ist es, bei Auftritt eines Corona-Falls im Unternehmen nur eine betroffene Schicht zu sperren und mit dem Rest der Belegschaft weiter arbeiten zu können.

Organisatorische Maßnahmen sollen das Risiko eines Auftreten von SARS-CoV-2 bei Ginzinger minimieren, z.B.:
•    keine Besuche von Mitarbeitern in den jeweils anderen Standorten
•    kein Zutritt für alle betriebsfremden Personen
•    keine Gruppenbildung in der Arbeitszeit und in den Pausen
•    täglich frische Kleidung bei Arbeitsbeginn

Weitere betriebliche Auflagen: Es gibt es zum Beispiel pro Person nur einen Tisch im Pausenraum. Jeder Mitarbeiter bringt sein eigenes Geschirr, Essen und Trinken mit, Kaffee- und Snackautomaten bleiben zur Zeit unbefüllt.

Ginzinger electronic systems ist nach eigenen Angaben zuversichtlich, mit diesen Maßnahmen die derzeitige Ausnahmesituation bestmöglich meistern zu können. Gemeinsam gilt es nun, eine Ausbreitung des Virus unter allen Umständen zu verhindern und Kunden und Mitarbeiter vor gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgeschäden zu bewahren.

https://www.ginzinger.com/de/ems/

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