RTG Electronics rüstet sich für die Zukunft

Um sich für die hohen Kundenanforderungen hinsichtlich Flexibilität und Reaktionszeiten zu rüsten, hat der Elektronikfertigungs-Dienstleister RTG Electronics investiert: Knapp 1 Mio. Euro wurden in neue Maschinen und 2,5 Mio. Euro eine neue Produktionsstätte im Eco-Port in Holzwickede angelegt.

RTG-SMT-Produktion

Neue SMT-Fertigung (Quelle: RTG Electronics)

Nach acht Monaten Bauzeit wurde im Oktober 2015 die erste Maschine in der neuen Immobilie in Betrieb genommen. Am 20. November 2015 – pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum – hat der EMS den Neubau eingeweiht. „An unserem neuen Unternehmenssitz können wir jetzt weiter wachsen“, blicken Geschäftsführer Joachim Kahle und Vertriebsleiter Daniel Frieg zuversichtlich in die Zukunft, „uns steht nun nicht nur mehr Platz zur Verfügung, sondern wir haben uns auch strukturell verändert.“ Beim Bau der neuen Produktionshalle wurde auf störende Innenstützen verzichtet, wodurch die Fertigung in Längsrichtung stattfindet, was die innerbetrieblichen Transportwege verkürzt. „Wir können eine Linie jetzt binnen Stunden umstellen“, erläutert Daniel Frieg. In einer sauberen Inline-Produktion können von nun an sowohl Serien mit Stückzahlen von 100.000 und mehr als auch Prototypen unter Serienbedingungen hergestellt werden.

Auch der Maschinenpark wurde aufgestockt: So wurde beispielsweise in eine Erweiterung der Lager- und Logistiksysteme und maßgeschneiderte logistische Konzepte genauso investiert wie in einem Pastendrucker, der selektiv im Injekt-Verfahren arbeitet und die Pad-Position selektiv anfährt. „Ohne Schablonen sind wir im Prototypen-Modus schneller und flexibler. Außerdem können wir zum Beispiel bei Finepitch-Bauteilen unterschiedliche Mikrometer-Stärken für den Pastenauftrag einstellen, was bei herkömmlichen Systemen nicht möglich ist“, schildert Daniel Frieg.

 

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