SCHMID liefert erste InfinityLine an RUWEL

RUWEL International produziert in seinem Werk in Geldern (Deutschland) vor allem Leiterplatten für die Erneuerbaren Energien und die Automobil- sowie Industrieelektronik. Damit ist das Tochterunternehmen der Unimicron Group einer der führenden Leiterplattenhersteller in Europa. Für eine Kapazitätserweiterung hat RUWEL International jetzt beim Anlagenbauer SCHMID eine DES-Linie der neuen Modulgeneration InfinityLine bestellt, die langfristige Planungssicherheit garantiert: Sie ist IE4 konform und übertrifft damit bereits die jetzt geforderte Energieeffizienzklasse IE3.

„Vor zwei Jahren haben wir von SCHMID eine PremiumLine DES-Linie gekauft, mit der wir äußerst zufrieden sind. Besonders durch den minimalen Chemie- und Wasserverbrauch überzeugte uns SCHMID nun auch mit der InfinityLine“, sagt Rico Schlüter, CTO bei RUWEL International.

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InfinityLine (Quelle: Schmid)

„In die Entwicklung der InfinityLine flossen über 40 Jahre Nassprozesserfahrung und die besten Lösungen aus unseren bisherigen Modulsystemen CombiLine und PremiumLine ein“, erklärt Laurent Nicolet, Leiter des SCHMID Geschäftsbereichs Electronics. „So übernahmen wir zum Beispiel von der CombiLine die kleinen Durchlaufschlitze oder von der PremiumLine den Düsenstockanschluss und vereinten so die Vorteile beider Modulsystemen in der InfinityLine.“

Gleichzeitig wurde die Chance zu grundlegenden Neuentwicklungen genutzt. Besonders deutlich wird dies an der Steuerung der InfinityLine. Statt jedes Modul mit dem Klemmenkasten direkt zu verdrahten, ist jedes Modul nun mit einer dezentralen Einheit ausgestattet, die zum Datenaustausch mit dem Schaltschrank ein Bus-System nutzt. Das senkt den Verdrahtungsaufwand erheblich und sorgt so für eine schnellere Montage und Inbetriebnahme. Außerdem gewährleistet die durchgängige Rückwand zusätzliche Sicherheit, indem sie den Bedienerbereich vom Wartungsbereich trennt.

In der InfinityLine kommen fast ausschließlich digitale Drucksensoren und Durchflussmesser zum Einsatz. Sie sind zwar teurer als analoge Sensoren, sparen dafür aber die Verrohrungen ein und machen dadurch ihren Mehrpreis mehr als wett. Gemeinsam mit der Visualisierung der SCHMID Watch, die eine komfortable Einstellung der Prozessparameter und eine genaue Überwachung aller Einstellungen erlaubt, erreicht die InfinityLine konstante Qualität und Reproduzierbarkeit. Die Inbetriebnahme der DES-Linie bei RUWEL International erfolgt im 1. Quartal 2017.

ruwel.com

schmid-group.com

 

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