Umsatzplus für Elektroindustrie in Mitteldeutschland

Laut ZVEI erzielten die 575 Betriebe der Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen von Januar bis April 2017 einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dabei verzeichneten alle drei Bundesländer eine positive Umsatzentwicklung. Maßgeblichen Anteil hatte der um elf Prozent gestiegene Auslandsumsatz. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im April im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent auf rund 65.700 Beschäftigte.

Ute Poerschke, Vorstandsvorsitzende der ZVEI-Landesstelle Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, ist optimistisch. Der Ifo-Geschäftsklimaindex in den drei Bundesländern habe im Mai den höchsten Stand seit 2011 erreicht. So-wohl die Lage als auch die Erwartungen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr.

„Um diese Entwicklung zu verstetigen, müssen jedoch die Investitionen im Inland an Dynamik gewinnen“, so Poerschke. „Ich freue mich, dass sich Dresden im Rennen um die neue Bosch-Chipfabrik durchsetzen konnte. Diese Investition bestätigt die Attraktivität des Standorts.“ Man dürfe sich je-doch nicht auf diesem Erfolg ausruhen, sondern müsse die Rahmenbedingungen weiter verbessern. Poerschke fordert Investitionen in eine flächendeckende und industrietaugliche Breitbandinfrastruktur sowie eine steuerliche Förderung forschender Unternehmen.

zvei.de

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