Neue Generation an Inline-Selektivlötsystemen

Mit der Versaflow 4/55 präsentiert Ersa die nächste Generation der Versaflow Inline-Selektivlötsysteme. Folgende Eigenschaften stechen dabei heraus: neue, intuitiv bedienbare, preisgekrönte Bedienoberfläche Ersasoft 5.0, motorisch verstellbare y-Achse bei Fluxer- und Lötmodul, Y- und Z-Variabilität, Vollkonvektionsvorheizung und 508 x 508 mm Bearbeitungsfläche im Durchlauf. Durch perfektes Zusammenspiel aller Komponenten führt dies zu gesteigerter Prozessflexibilität und optimierter Produktivität.

Die Versaflow 4/55 ist eine Selektivlötanlage für große und komplexe Boards in der Elektronikfertigung. Je nach Anwendung und Anforderung können aufgrund des modularen Aufbaus zusätzliche Flux-, Vorheiz- oder Lötmodule integriert werden. Sämtliche Module arbeiten ihre Programme autark ab, Rüstzeiten entfallen ebenso wie Bedienereingriffe und führen zu höchster Produktivität und Prozessflexibilität.

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Selektivlötanlage Versaflow 4/55 (Quelle: Ersa)

Unter dem Maschinenkleid der Anlage findet der Löt-Experte eine hohe Innovationsdichte, die bei der Baugruppen-Zuführung startet: Die „Bad Board“-Erkennung detektiert, ob in einer Nutzenleiterplatte alles zu Löten ist. Sind einzelne Platten nicht bestückt, erkennt dies das System und schließt nicht bestückte LPs von der Bearbeitung aus – das spart Betriebsstoffe und erhöht den Durchsatz. Ein Fluxmodul ist mit bis zu vier Multi-Drop-Fluxköpfen ausrüstbar, um simultan vier Leiterplatten zu fluxen. Die Vorheizmodule verfügen über komplett neu entwickelte drehzahlgesteuerte Vollkonvektionsoberheizungen, Bauteile auf der LP-Oberseite erhalten bestmöglichen thermischen Schutz bei schonend-effektiver Erwärmung.

Neue Funktionen weist auch das Lötmodul vor: Die bislang in Doppeltiegel-Modulen getrennten Optionen Y- und Z-variabel sind nun kombiniert und per Lötprogramm parametrierbar. Der Parameter Y-variabel passt den Abstand der beiden Löttiegel/-düsen automatisch an den Abstand von Einzelboards in Nutzen-LPs an. Verschiedene Nutzenleiterplatten mit unterschiedlichen Offsets können im Mixbetrieb verarbeitet werden – ohne manuellen Eingriff ins Lötmodul und ohne Wartezeit. Optional ist auch die programmierbare Option Y-variabel für den Fluxer verfügbar. Die Option Z-variabel dient meist dazu, auf einer Leiterplatte mit zwei Lötdüsengrößen zu arbeiten. Aufgrund des neuen Designs kann der nicht genutzte Tiegel bis zu 60 mm unter die Arbeitshöhe abgesenkt werden, um mit einer Lötdüse auch zwischen sehr hohen Bauteilen zu löten.

Um den Zustand der benetzbaren Lötdüsen-Oberflächen im Betrieb zu überwachen, verfügt das Selektivlötsystem über eine IP-Kamera, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Prozesssicherheit der Lötdüsen kontrolliert, bedarfsabhängig die Aktivierung der Lötdüsen-Oberflächen auslöst und berührungslos die Lötwellenhöhe überwacht. Zusätzliches Highlight in der Prozessüberwachung ist die permanente Restsauerstoffmenge an den Lötdüsen, denn die Schutzgasatmosphäre ist ein wichtiger Parameter für die Lötqualität.

Natürlich wurde auch an den Bediener und anwenderfreundliches Handling gedacht: Die intuitiv bedienbare Maschinensoftware Ersasoft 5 wurde komplett neu entwickelt, basiert auf neuesten Microsoft-Technologien und wird via 24´´-Touchscreen bedient. Zudem ermöglicht sie lückenlose Prozessüberwachung und Visualisierung, Senkung der Zeiten zur Konfiguration von Parametern, vollständige Prozessdatenverwaltung, Dokumentation aller Prozess- und maschinenrelevanten Daten sowie Schnittstellen zur Traceability-Einbindung per ZVEI-Protokoll bzw. MES-Systeme.

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