Ab Stückzahl 1: Digitaler Druck mit keramischen Lacksystemen

Parallel zur Serienfertigung bietet Irlbacher mit seinem neuartigen keramischen Digitaldruck auf Glas – IMPAdigital genannt – nun eine attraktive Möglichkeit, Einzelstücke und Kleinstserien gestalterisch aufzuwerten, ohne auf „Look and Feel“ der Serienprodukte verzichten zu müssen. Die Kombination mit den hauseigenen Technologie-Plattformen IMPAled (Hinterleuchtung durch direkt auf das Glas bestückte LEDs),  IMPAtouch (industrietaugliche Touch-Lösungen direkt auf Glas) sowie IMPAfeel (haptische Elemente in der Glasoberfläche für „blinde“ Bedienung) eröffnet Entwicklern beeindruckende Gestaltungsmöglichkeiten – und sorgt für Alleinstellung im Wettbewerb.

(Quelle: Irlbacher)

Irlbacher setzt im Digitaldruck die gleichen Langzeit-UV-beständigen anorganischen, keramischen Farben ein, wie im Siebdruck bei seinen Serienprodukten. Diese Farben bestehen aus Glasfritten (Glaspulver), Pigmenten, Metalloxiden sowie organischen Lösungsmitteln. Letztere verdampfen bereits in der Vortrocknung bei rund 200° C.

Anschließend wird das verbleibende Material bei über 650° C irreversibel mit dem Glasträger verschmolzen und gleichzeitig das Glassubstrat zum teilvorgespannten Glas (TVG, bis 2,5 mm Materialstärke) bzw. zum Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG, ab 3 mm Materialstärke) veredelt.

Falls technisch erforderlich, können auch organische Farben digital gedruckt werden. Diese enthalten Polymer-Vorstufen (Kunststoffe) anstatt der Glasfritten. Ausgehärtet werden diese Lacksysteme durch eine Kombination physikalischer und chemischer Verfahren (Trocknung, Polymerisation, durch Wärme oder UV-Bestrahlung ausgelöst). Dabei entsteht eine Haftverbindung zwischen Farbe und Glas, die jedoch unter bestimmten Bedingungen reversibel ist (Delamination).

Keramische Lacksysteme sind immer die erste Wahl, weil sie nicht delaminieren können, deutlich temperaturstabiler sind (300° C statt 120° C), zehnfach resistenter gegen Verkratzen, sowie praktisch unendlich UV-beständig. Da keramische Farben dauerhaft mit dem Trägerglas verschmelzen, lassen sich keramisch bedruckte Glasflächen zudem problemlos verkleben.

Alle Siebdruck-Farbsysteme von Irlbacher erfüllen die Anforderungen der EG-Verordnung 1907/2006 (REACH) sowie der EU-Richtlinie 2011/65 (RoHS).

irlbacher.com

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