Automatische Lotperlensuche verhindert plötzliche Kurzschlüsse

Das automatische Röntgensystem X Line·3D von GÖPEL electronic verfügt ab sofort über eine neue Prüffunktion zur automatisierten Detektion von Lotperlen. Lotrückstände dieser Art treten aufgrund unterschiedlicher Ursachen häufig im Fertigungsprozess auf. Da sie Kurzschlüsse verursachen können, stellen sie insbesondere bei sicherheitskritischen Anwendungen, z.B. für die Automobilindustrie, eine Gefahr dar.

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Lotkugel-Detektion auch unter Bauteilen mittels Software PILOT AXI (Quelle: GÖPEL electronic)

Die neue Prüffunktion in der Systemsoftware PILOT AXI untersucht die komplette Baugruppe vollautomatisiert nach Lotkugeln. Die Erkennung erfolgt unabhängig von Flussmittelrückständen, Lötstopplack und allgemeinen Verunreinigungen. Das Lot stellt sich aufgrund seiner höheren Dichte kontrastreich im Röntgenbild dar und kann mit geringster Pseudofehlerrate detektiert werden. Im Gegensatz zu einer rein optischen Lotperlensuche ist die Röntgentechnologie unabhängig von Reflexionen oder Schatten auf der Baugruppe. Ebenso können auf diese Weise unter Bauteilen festsitzende Lotrückstände gefunden werden.

Lotperlen treten aufgrund verschiedener Ursachen beim Wellen -, Selektiv- und Reflowlöten auf. Besonders hoch ist das Risiko bei großflächigen Lötstellen, z.B. bei QFN-Heatsinks oder Pin-in-Paste-Steckverbindern.

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