Immer noch gefragt: Gewinde-Kondensatoren der S-Serie

(Quelle: Mersen)

Als einer der letzten Hersteller ist Mersen in der Lage, die Nachfrage nach Aluminium-Elektrolytkondensatoren mit Gewinde zu bedienen. Die Produkte der S-Baureihe werden insbesondere im Bereich der Bahntechnik immer noch regelmäßig als wichtige Ersatzteile benötigt.

Conrad Zuse verbaute sie in seinem ersten kommerziellen Computer, Röhrenradios gaben ohne sie keinen Ton von sich und auch heute noch sorgen sie in älteren Relais-Stellwerken der Bahn für einen reibungslosen Betrieb der Schalt- und Verknüpfungskomponenten: Die FTCAP-Kondensatoren der S-Reihe sind wahrlich ein „Oldie but Goldie“. Das besondere Merkmal dieser Kondensatoren ist das Gewinde, mit dem sie in die entsprechende Bohrung einer Montageplatte geschraubt werden können. Obwohl passive elektrische Bauelemente heute in der Regel in einem automatisierten Prozess auf die Leiterplatte gelötet werden, hat sich diese Technik der Verschraubung bei großen Aluminium-Elektrolytkondensatoren für hohe Strombelastungen bis heute bewährt.

Mersen führt drei unterschiedliche Modelle der Typ-S-Kondensatoren in seinem Portfolio: Neben der Standardausführung mit einer Kapazität (Serie S) zählen auch Kondensator-Modelle mit Doppel- und Dreifach-Kapazitäten (Serie SZ und SD) sowie Varianten für höhere Temperaturen bis 105 °C (Serie SH) dazu. Auf Wunsch lassen sich die alten Modelle sogar an die heute gängigen großen Kapazitäten und hohen Spannungsfestigkeiten anpassen. Übrigens: Dank einer Kondensator-Spende von Mersen arbeitet ein Zuse-Computer des Typs Z-22 aus dem Jahr 1959 immer noch einwandfrei an der Fachhochschule Suderberg.

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