Industrielle Laser-Cutter für folienbasierte Tastaturen

Flache Bedien- und Informationselemente bieten durch ein modernes Industriedesign, kombiniert mit einer kompakten Bauweise die idealen Voraussetzungen für eine preiswerte Lösung für viele Einsatzgebiete. Auf Grund dessen haben sich diese Bedienelemente weltweit und branchenübergreifend durchgesetzt. So finden Folientastaturen sowohl bei Hightech-Geräten in der Medizintechnik, Mobiltelefonen, elektrischen Haushaltgeräten, Geld-Automaten, Fernbedienungen als auch für industrielle Maschinen ihre Verwendung.

eurolaser_lasercutting

Mittels Kameraerkennung von Passermarken kann der konturgenaue Laserzuschnitt bewerkstelligt werden (Quelle: eurolaser)

Der Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit der Tastaturelemente ist hoch und steigt weiter. Tastaturen müssen unter besonderen Einsatzbedingungen stets einsatzfähig bleiben und äußeren Einflüssen, wie Feuchtigkeit und Verschmutzungen, trotzen. Flexibilität gepaart mit leichter Reinigung und hoher Widerstandsfähigkeit sind entscheidende Kriterien, die es zu erfüllen gilt. Daraus resultieren steigende Anforderungen an Hersteller und die verarbeitende Branche.

Die hohe Produktvielfalt und immer kürzere Lieferzeiten lassen den Ruf nach neuen und einfacheren Fertigungsmethoden immer lauter werden. In der Praxis gibt es verschiedene Methoden, um die Folientastaturen zuzuschneiden. Häufig werden Stanzen, Wasserstrahl-, Messer- oder Lasercutter verwendet.

Nach wie vor ist der Stanzprozess die schnellste Art Folienerzeugnisse zu konturieren. Je nach Produktwertigkeit werden Stanzwerkzeuge für mittlere und große Serien sehr rentabel eingesetzt. Doch wie produktiv ist das Stanzen bei Einzelanfertigungen und Kleinserien? Hier wird die teure Stanzformherstellung zum Kostentreiber und macht die Produktion unrentabel. Ähnlich verhält es sich, wenn sofortige Lieferfähigkeit verlangt wird und es auf individuell wechselnde Produktmerkmale ankommt. In diesem Fall kann das Stanzwerkzeug nicht effektiv produzieren.

Die Wasserstrahl-Schneidtechnik stößt hingegen in Punkto hoher Schnittgenauigkeit schnell an ihre Grenzen. Außerdem sind Verschmutzungen und eine hohe Feuchtigkeit am zu verarbeitenden Material die natürlichen Folgen des Wassereinsatzes.

Messer sind im Vergleich zur Stanze und der Wasserstrahltechnik einem schnellen Verschleiß unterlegen und die Kontinuität in der Qualität bleibt auf der Strecke. Folgekosten für Werkzeugwechsel und damit verbundene Stillstandzeiten der Maschinen sind unvermeidlich.

Die Komplett-Lösung von eurolaser ermöglicht höchste Flexibilität bei einem sehr hohen Automatisierungsgrad.

productronica: Halle B3, Stand 417

Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Start typing and press Enter to search