Kompakte LoRa-Funkmodule für M2M- und IoT-Anwendungen

Avnet Abacus, Distributor für Steckverbinder, passive, elektromechanische Bauteile, Batterieprodukte und Stromversorgungen, bietet nun ein neues, hochkompaktes LoRaWAN-Funkmodul für die Schmalband-Funkanbindung an. Das kostengünstige Modul von Murata misst nur 12,5 mm x 11,6 mm x 1,76 mm in einem metallisch geschirmten LGA-Gehäuse und ist eine der weltweit kleinsten Lösungen, um zahlreiche Produkte und Anwendungen mit LoRa-Anbindung auszustatten. Dazu zählen u.a. die M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine) und das Internet der Dinge (IoT).

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LoRa-Funkmodul CMWX1ZZABZ-078 (Quelle: Avnet)

Muratas LoRa-Funkmodul CMWX1ZZABZ-078 ist eine unabhängige, kompakte und kostengünstige Lösung, die das LoRaWAN-Funkprotokoll unterstützt. Das eigenständig arbeitende Modul eignet sich für verschiedenste Anwendungen wie intelligente Verbrauchszähler für Gas und Wasser, Wearables, Tracking, die M2M-Kommunikation sowie für sensorbasierte Endgeräte des IoT-Netzwerks. Das Modul ist entsprechend den Normen einschlägiger Funk-Zulassungsbehörden vorzertifiziert für den Betrieb im ISM-Band mit 868 und 915 MHz. Damit eignet es sich für die meisten Regionen weltweit, wodurch sich die Entwicklung verschiedener Lösungen je nach Weltregion erübrigt.

Das Modul enthält den HF-Transceiver SX1276 von Semtech sowie den stromsparenden Cortex M0+-basierten Mikrocontroller STM32L von STMicroelectronics. Der STM32L ist mit 192 kByte Flash-Speicher und 20 kByte RAM ausgestattet, was genügend Speicher für Kundenanwendungen und das Hosten anderer Modulationsprotokoll-Stacks mit sich bringt. Ein integrierter TCXO-Quarzoszillator bietet eine geringe Temperaturdrift und stellt eine präzise Taktquelle für den HF-Transceiver dar.

Zu den weiteren Spezifikationen des Moduls zählen UART-, SPI- oder I2C-Schnittstellen, ein A/D-Wandler und bis zu 18 GPIOs, was umfassende Flexibilität für den Anschluss von Sensoren, Schaltern und Status-LEDs bereitstellt. Das Modul arbeitet im Eingangsspannungsbereich von 2,2 bis 3,6 VDC und bietet einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +85 °C. Damit eignet es sich für LoRaWAN-Netzwerke, die Sensoren in weit entfernter und unvorhersehbarer Umgebung einbinden.

LoRaWAN zielt auf die wesentlichen Anforderungen des IoT ab, einschließlich sichere bidirektionale Kommunikation, Mobilität und Ortungsdienste. Es ist die Basis eines Low-Power-Wide-Area-Netzwerks (LPWAN) für stromsparende Funkgeräte/-anwendungen in regionalen, nationalen oder weltweiten Netzwerken. LoRa bietet nahtlose Interoperabilität unter intelligenten Geräten oder „Dingen“ im Netzwerk, ist kompatibel zur Schmalband-Kommunikation mit niedrigen Datenraten von 0,3 bis 50 kBit/s. Die Technik maximiert die Batterielebensdauer von Endgeräten sowie die Kapazität des gesamten Netzwerks.

Entwicklungsmuster des Murata CMWX1ZZABZ-078 sind ab sofort auf Anfrage erhältlich. Bestellungen von Serienstückzahlen werden im nächsten Quartal entgegengenommen.

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