Messung ionischer Verunreinigungen auf elektronischen Baugruppen

Mit der Ionenchromatographie erweiterte ZESTRON sein Dienstleistungsangebot durch eine hochauflösende Analysemethode, die eine detaillierte Bestimmung der auf Ihren Baugruppen befindlichen Anionen, Kationen und schwachen organischen Säuren nach IPC-TM-650 ermöglicht. So können kritische Substanzen, wie Bromide oder Chloride sowie deren Menge auf der Baugruppe genau bestimmt werden.

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Ionenchromatographie: Hochauflösende Messung ionischer Verunreinigung auf Flachbaugruppen (Quelle: Zestron)

Im Vergleich zu einfacheren Messmethoden, beispielsweise durch Contaminometer oder Omegameter, bei denen lediglich der Gesamtionengehalt als Äquivalent zu Natriumchlorid gebildet wird, erlaubt die Ionenchromatographie eine quantitative als auch qualitative Auflösung von einzelnen Ionen. Hierdurch können potentielle Fehlerbilder wie Kriechströme, Elektrochemische Migration oder Korrosion von Kupferkontakten abgeschätzt werden.

Die Ionenchromatographie eignet sich sowohl für den richtliniengerechten Reinheitsnachweis nach dem Löten, als auch zur ergänzenden Oberflächenqualifikation nach der Reinigung bzw. vor nachgelagerten Be­schichtungs- oder Bondprozessen.

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