Neues Inline-Röntgensystem mit hoher Flexibilität und Präzision

Röntgensystem für übergroße Prüflinge mit Aufnahmen ohne Unschärfe: GÖPEL electronic stellt auf der productronica 2021 ein neues Inline-Röntgensystem mit dem Namen fleXLine · 3D vor.

(Bild: GÖPEL elecronic)

Die neue AXI-Maschine (Automated X-ray Inspection) bietet Nutzern besondere Vorteile im Hinblick auf Flexibilität, Präzision und Zuverlässigkeit. Der variable Bandtransport kann sowohl kleine leichte, als auch große schwere Baugruppen transportieren. Zudem setzt das System auf ein Bildaufnahmeprinzip, bei dem der Prüfling während der 2D-, 2.5D- und 3D-Röntgeninspektion nicht bewegt wird.

Das Portfolio moderner Elektronikbaugruppen umfasst einerseits kleine und leichte, andererseits sehr große und schwere Baugruppen. Am Markt befindliche AXI-Systeme zur Inspektion von Elektronik sind meist für Standard-Prüfaufgaben konzipiert, was den Einsatzbereich limitiert. In Bezug auf Prüflingstransport und Bildaufnahme sind diese Geräte in der Regel nicht flexibel einsetzbar.

Das neue, Granit-basierte 6-Achssystem hat den Vorteil hoher Bewegungsgeschwindigkeit der Bildaufnahmekomponenten bei zugleich exzellenter Wiederholbarkeit der Bewegungen. Das Konzept des fleXLine · 3D sieht es vor, dass die Baugruppe während der Inspektion ruht. So können z.B. schwere Boards direkt im Lötrahmen geprüft werden – ohne eine zusätzliche Mechanik zum Festhalten während der Bildaufnahme. Die mögliche Größe des Prüflings liegt im Bereich von bis zu 610 mm (24‘‘) x 508 mm (20‘‘) mit einem maximalen Gewicht von 15 kg; über einen optionalen zweiten Stopper sind bis zu 1.200 mm x 508 mm möglich.

Gleichermaßen ist die Inspektion loser Prüflinge und dünner, flexibler Leiterplatten in Warenträgern oder Blistern möglich. Im Ergebnis erhält der Anwender klare, wiederholbare und konsistente Röntgenbilder für die maximale Fehlerfindung im 2D, 2.5D und 3D-Röntgenbild. Erstmals unterstütz das System dabei sowohl Zeilen-  als auch Flächendetektoren sowie verschiedene Röntgenquellen. Auf diese Weise ist das AXI-System in hohem Maße flexibel in Bezug auf Leiterplattentransport und Bildaufnahmetechnologie.

In einem weiteren Entwicklungsschritt wurde ein Konzept zur Selbstüberwachung und Kalibrierung umgesetzt. Das fleXLine · 3D kontrolliert die Qualität der Bildaufnahme und warnt bei Abweichungen. Zudem werden dem Bedienere präventiv nutzungsbasierte Wartungsvorschläge übermittelt. In Kombination mit neuesten Softwaretechnologien fügt sich das System in die Welt der Industrie 4.0 ein und bietet mit der Touch-basierten Maschinensoftware ein neues Nutzererlebnis.

goepel.com

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