Sintertechnik ersetzt Lötverfahren

Pink Thermosysteme stellt mit SIN200+ eine inlinefähige Sinteranlage vor, die sich mit unterschiedlichen Vorheiz- und/oder Kühlmodulen betreiben läss und Presskräfte bis 200 Tonnen bietet.

Um den wachsenden Anforderungen in der Leistungselektronik hinsichtlich Lebensdauer, Zuverlässigkeit und thermischer Belastbarkeit zu begegnen, hat PINK eine neue Sinteranlage entwickelt, die technisch auf den etablierten VADU-Lötanlagen von PINK aufsetzt. Bisher produzierte die „PINK GmbH Thermosysteme“ kundenspezifische Anlagen und Systeme für Löttechnik, Trocknungstechnik und Plasmatechnik für die Leistungselektronik.

„Bereits vor zwei Jahren haben wir gemeinsam mit einem Kunden aus der Leistungselektronik die erste Sinter-Anlage entwickelt“, erklärt Sebastian Clärding, Applikationsingenieur von PINK.  Mit dem neuen Produktbereich ‚Sintertechnik“‘ will PINK die eigene Marktposition weiter ausbauen und reagiert damit auf die stetig wachsenden Anforderungen an Bauelemente für die Leistungselektronik.

 

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Sinteranlage SIN200+ (Quelle: Pink)

Mit dem Sintermodul SIN200 und der Sinteranlage SIN200+ hat PINK ein flexibles System auf den Markt gebracht, das vom Labor bis hin zur Serienproduktion in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich ist, da sie modular aufgebaut ist und somit als Batchanlage oder automatisiertes Inline-System mit unterschiedlichen Vorheiz- und/oder Kühlmodulen betrieben werden kann. Die Produkttemperatur, der atmosphärische Druck und die verschiedenen Prozessgase innerhalb der Vakuumkammer/n können jederzeit während des Heizens, Sinterns und Kühlens exakt kontrolliert werden.

„Unsere Anlage hat die Fähigkeit, die Oberflächen mit Hilfe von Ameisensäure zu reinigen, um nach dem Sintern die Oxide von Oberflächen wieder zu reduzieren“, erklärt Sebastian Clärding. Das ist insbesondere bei Substraten aus Kupfer entscheidend, da Oxidation die nachfolgenden Prozesse verhindern würde.

Die Produkttemperatur, der atmosphärische Druck sowie die verschiedenen Prozessgase innerhalb der Vakuumkammer(n) können jederzeit während des Heizens, Sinterns und Kühlens exakt kontrolliert werden. Dies ermöglicht die Reduktion der Produktoberflächen am Ort vor und nach dem Sintern. In Verbindung mit der dynamischen Anpassungsfähigkeit der Presskraft des Sinterstempels werden weitere Prozessmöglichkeiten geboten. Das Silber-Sintern stellt eine vielversprechende Alternative zur herkömmlichen Löttechnik in der Leistungselektronik dar, da die Sinterschicht nur minimales Kriechverhalten zeigt und somit fast gar nicht altert.

pink.de

 

 

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