Fluch und Segen – Kapitalbindung in der Elektronikfertigung

Die Perzeptron GmbH präsentiert auf dem EMS Tag 2016 ihre innovative Software-Lösung MiG für ein effizientes und transparentes Materialmanagement in der Elektronikfertigung. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduzierung der Kapitalbindung durch hohe Lagerbestände gelegt.

„Die Wahrnehmung vieler EMS-Dienstleister zeigt, dass trotz hoher Lagerbestände eine oftmals schlechte Lieferperformance besteht“, erklärt Markus Renner, Geschäftsführer der Perzeptron GmbH. Häufig stellt sich heraus, dass die unausgereiften Prozesse in der Materialwirtschaft der Grund für die schlechte Lieferperformance sind. „Dabei können Lieferverzögerungen auf Grund von Materialengpässen, zu langen Liege- und Lieferzeiten und zu hohen Lagerbeständen durch leistungsfähigere Prozesse reduziert werden“, bestätigt Renner. Gerade diese hohen Lagerbestände führen zu einer massiven Kapitalbildung bei vielen EMS-Unternehmen.

Software-Lösung „MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht“ (Quelle: Perzeptron)

Aus diesem Grund entwickelte die Perzeptron GmbH die Software-Lösung „MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht“, die ein Werkzeug zur Produktionsplanung und Steuerung der Materialwirtschaft ist und welche speziell auf die Anforderungen der Elektronikindustrie zugeschnitten wurde. Als eigenständiger Zusatz kann MiG an bestehende ERP-Systeme angebunden werden. Die Software umfasst u.a. die Funktionen Lieferübersicht, Fertigungsübersicht, Engpassbetrachtung und Bestandsoptimierung.

MiG kann dabei in unterschiedlichsten Abteilungen innerhalb eines Unternehmens eingesetzt werden. So unterstützt die Software den Einkauf, die Produktionsplanung, den Vertrieb und die Geschäftsführung und präsentiert die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt. Die Software reduziert die Laufzeit von Aufträgen und sichert somit die Lieferfähigkeit, indem sie frühzeitig Engpässe identifiziert. Dabei sorgt MiG für ein ausgeglichenes Material- und Auftragsmanagement, bei dem Lieferfähigkeit und Kapitalbindung kontinuierlich ausbalanciert werden. Durch die die hohe Transparenz und Systematik aller materialwirtschaftlichen Daten verbessert MiG die internen Prozesse nachhaltig.

„Viele Produktionsverantwortliche kennen diese Situation, dass erst kurz vor dem Fertigungsstart fehlende Bauteile entdeckt werden. Der Lagerbestand ist dagegen viel zu hoch. Somit kann man schlussfolgern, dass die „falschen“ Bauteile im Lager liegen, was zu der schon angesprochenen Kapitalbindung führt. Mit unserem Vortag am Würzburger EMS-Tag wollen wir auf diese Problematik aufmerksam machen und Lösungen aufzeigen, wie Materialengpässe und lange Liegezeiten vermieden werden können, wie Liefertermine eingehalten und zu hohe Lagerbestände reduziert werden und wie schlussendlich auch die Kapitalbindung reduziert werden kann“, führt Renner aus.

Der Würzburger EMS-Tag 2016 findet am 23. Juni im VCC Vogel Convention Center statt.

 

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