Lopec: Revolution in der Diagnostik gedruckter Elektronik

Von hauchdünnen Sensoren, die Körperfunktionen überwachen, bis zum Lab-on-a-chip für den Schnelltest am Krankenbett: Gedruckte Elektronikkomponenten erweitern die Möglichkeiten der medizinischen Diagnostik. Über Neuentwicklungen auf dem Gebiet informiert die LOPEC, internationale Leitmesse und Kongress für gedruckte Elektronik, vom 19. bis 21. März 2019 in München.

Die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen von Jahr zu Jahr. Eine kostengünstigere und zugleich schnellere Diagnostik könnte viel Geld sparen, denn je früher gesundheitliche Probleme erkannt werden, umso größer ist die Heilungschance und umso geringer der Behandlungsaufwand. Die LOPEC 2019 rückt daher medizinische Anwendungen von gedruckter Elektronik in den Fokus: Sie informiert über Diagnostik-Chips für die schnelle und aussagekräftige Vor-Ort-Analyse ebenso wie über gedruckte Sensoren, die Gesundheitsparameter überwachen – sei es bei Sportlern, älteren Personen oder Patienten im Krankenbett.

„Dank der rasanten Entwicklung von Materialien und Drucktechniken fungiert die gedruckte Elektronik als Wegbereiter der Dezentralisierung von Diagnostik und Pflege“, sagt Dr. Kerry Adams, Market Segment Manager bei DuPont Advanced Materials aus Großbritannien. Adams leitet die Session „Biomedical applications“, die am 20. März im Rahmen der Technical Conference des LOPEC Kongresses stattfindet. Als technologiebasierter Lösungsanbieter und einer der führenden Hersteller von maßgeschneiderten Materialien für die Biomedizin trägt DuPont entscheidend zum Siegeszug der gedruckten Elektronik in diesem Markt bei. Die in der Medizin verwendeten Werkstoffe haben hohe Standards zu erfüllen: Mit Sensoren bedruckte Folien, die auf der Haut getragen werden, müssen für die Gesundheit unbedenklich sein. Auch das Material eines Diagnostik-Chips zum Nachweis von Bakterien oder anderen lebenden Zellen sollte frei von zelltoxischen Stoffen sein, die das Analysenergebnis verfälschen könnten.

An den Ständen der LOPEC-Aussteller wird deutlich, wie vielseitig die gedruckte Elektronik in der Medizin zum Einsatz kommt. In vielen Bereichen der Medizin und Diagnostik hat sich die gedruckte Elektronik schon etabliert. Ihr Potenzial ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Analysten des Beratungsunternehmen Mordor Intelligence prognostizieren der gedruckten Elektronik im Gesundheitsmarkt bis 2023 ein Wachstum um fast 25 Prozent. Zu den Herausforderungen in der Kommerzialisierung der gedruckten Elektronik zähle, betont Jaye Tyler von Nissha Si-Cal, dass die verschiedenen Akteure im Entwicklungs- und Herstellungsprozess zusammenarbeiten. Hierzu leistet die LOPEC einen entscheidenden Beitrag, denn mit ihrer Kombination aus internationaler Leitmesse und begleitendem Kongress vernetzt sie Unternehmensvertreter und Wissenschaftler aus aller Welt – und das branchenübergreifend über alle Stufen der Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur Vermarktung des Endprodukts.

lopec.com

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