Mit künstlicher Intelligenz den Lasereinsatz optimieren

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT befasst sich am 6. und 7. November in der „AI for Laser Technology Conference“ intensiv mit der Frage, wie sich Laser mithilfe künstlicher Intelligenz effizienter einsetzen lassen. Mit von der Partie werden unter anderem Experten von Daimler, Intel und Microsoft sein. Die Bandbreite reicht vom Machine Learning in der industriellen Praxis über den Einsatz von Augmented Reality bis hin zur Analyse neuronaler Netze.

(Quelle: Fraunhofer ILK)

Christian Knaak, Wissenschaftler am Fraunhofer ILT, gibt einen ersten Überblick über das Thema Machine Learning, dem im Verlauf der zweitägigen Konferenz zahlreiche Beiträge gewidmet sind. Der Maschinenbauer vergleicht maschinelle Lernalgorithmen, mit denen sich definierte Fehler und Abweichungen beim Lasereinsatz in der Materialbearbeitung detektieren lassen. »Die Herausforderung für die Algorithmen ist das hohe Tempo der Laserbearbeitung«, gibt Knaak zu bedenken. »Daher müssen die Algorithmen auf entsprechend leistungsfähiger Hardware laufen. Die Implementation derartiger Systeme erfordert auch einen hohen zeitlichen Aufwand, der durchaus einige Wochen dauern kann.«

Wie derartige Erkenntnisse bereits in die Praxis umgesetzt werden, berichten Fachleute von Daimler, Beckhoff, plasmo Industrietechnik und Scansonic. Die Konferenz thematisiert außerdem Augmented Reality als intelligentes Visualisierungsinstrument (oculavis), Prozessdatenanalyse beim Batterieschweißen (4D) oder den generellen Einsatz von KI in der industriellen Praxis (p3 Group). Welche Hard- und Software für den KI-Einsatz nötig ist und welche Rolle dabei Cloud-basierte Innovationen spielen, erklären Experten von Intel und Microsoft Intelligent Cloud.

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