productronica 2021: Weltweit erste digitale Produktionstechnologie im industriellen Maßstab

Die ioTech Group Ltd („ioTech“) wird auf der productronica 2021, der internationalen Fachmesse für Elektronikentwicklung und -produktion, mit der Markteinführung ihrer io300 Continuous Laser Assisted Deposition (C.L.A.D.)-Druckerserie erstmals eine digitale Produktion im industriellen Maßstab vorstellen.

(Bild: ioTech)

Auf der Messe München wird das schnell wachsende britisch-israelische Unternehmen vom 16. bis 19. November zeigen, wie der weltweit erste Digitaldrucker mit C.L.A.D.-Technologie die meisten industriellen Materialien mit hoher Auflösung und industrieller Produktivität verarbeiten kann. ioTech ist damit für den productronica innovation award 2021 nominiert.

Zum ersten Mal können Hersteller ihre zertifizierten Standard-Industriematerialien verwenden, die Abscheidung jedes einzelnen Tropfens kontrollieren und unübertroffene Produktionserträge erzielen. Die Geschwindigkeit und die Auflösung der Technologie ermöglichen die Bereitstellung kommerzieller Lösungen in zahlreichen Branchen. Sie birgt ein großes Potenzial für digitale Massenproduktionsanwendungen wie Halbleitergehäuse und fortschrittliche Leiterplattenproduktion und -montage.

Der ultraschnelle, hochpräzise und hochauflösende Druck von bis zu fünf verschiedenen Materialien gleichzeitig, darunter Polymere, Metalle, Keramik und Lot, wird durch die einzigartigen düsenfreien, berührungslosen Laserstrahl-Druck- und Beschichtungsfunktionen des Druckers ermöglicht.

Das C.L.A.D.-System von ioTech bietet mehrere Vorteile im Vergleich zu bestehenden Technologien zur Materialbeschichtung:

  • Da es keine Düsen gibt, die verstopfen könnten, kann es Materialien mit viel höherer Viskosität verarbeiten als düsenbasierte Systeme wie Inkjet. Materialien mit höherer Viskosität ermöglichen die Abscheidung dickerer Schichten, wodurch die Abscheidungszeit verkürzt wird, und leitfähige Tinten mit höherer Viskosität unterstützen ein höheres Aspektverhältnis, wodurch der elektrische Widerstand verringert wird, ohne zusätzlichen Platz auf dem Substrat zu beanspruchen.
  • Materialunabhängigkeit bedeutet Flexibilität bei der Materialversorgung und ermöglicht die Verwendung aktueller Materialien, die bereits strenge OEM-Qualifikationsanforderungen erfüllt haben. Keramiken oder Metallpasten können zusammen mit Polymeren, Klebstoffen und Lötmitteln aufgebracht werden.
  • Das berührungslose Verfahren ist im Gegensatz zur Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) mit jedem Substratmaterial kompatibel (auch mit nicht ebenen Oberflächen). Es sind keine Zusatzstoffe erforderlich.
  • Im Gegensatz zum Siebdruck, bei dem auch hochviskose Materialien schnell aufgebracht werden können, ist C.L.A.D. ein digitales Verfahren. Dies ermöglicht eine „Massenanpassung“ sowie ein schnelles Prototyping (da nicht für jede Iteration eine neue Maske benötigt wird). Es ermöglicht Designs mit mehreren Materialien und mehreren Schichten.
  • Die derzeitigen additiven Abscheidungsmethoden im Bereich der Leiterplattenherstellung sind langsam und im Allgemeinen auf die Herstellung von Prototypen beschränkt, wobei die Endprodukte mit traditionellen subtraktiven oder halbadditiven Methoden hergestellt werden. Das C.L.A.D.-System ist schnell genug für die Herstellung von High-Mix-Low-Volume-Leiterplatten und kann sowohl für Prototypen als auch für die Produktion eingesetzt werden, was die Prozesssicherheit erhöht und Entwicklungsschritte reduziert.

productronica 2021: Halle B2, Stand 217

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